Brille mit Leseteil

Lesebrille

Die Bifokalbrille ist in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich: Bifokalbrille aus Glas. Eine Öffnung wird in die große Linse geschnitten und die Lesebrille eingeschmolzen. Die Gläser sind aus einem Stück gefertigt. Wenn wir älter werden, kommen wir alle an den Punkt, an dem wir ohne Brille nicht mehr klar lesen können, auch wenn wir die Zeitung immer weiter weg halten. Am Rand des Leseteils befindet sich ein harter Übergang, wo das Bild springt, was irritierend ist.

Wofür sind Bifokale?

Die Bifokale haben Linsen mit zwei verschiedenen Brechkraftbereichen. Beim Kurzsichtigen kann man in der Entfernung nicht klar erkennen - man benötigt also eine Fernglas. Eine Linse, die mehr als einen Sehfehler behebt, wird als Multifokallinse bezeichnet. Man nennt die Gläser Multifokale. Bifokale sind die ältesten Arten von Multifokalen. Bei den Bifokalen sind zwei Linsen eingearbeitet: im obersten Teil sieht man gut in der Entfernung, im nahen Unterteil.

Heute werden Bifokale durch Gleitsichtgläser immer mehr vom Zielmarkt abgelöst. Die folgende Abbildung verdeutlicht das Bifokalprinzip: Die Linse setzt sich aus zwei Objektiven mit unterschiedlichen Brechwerten zusammen: In der "Hauptlinse", mit der die kongenitale Sehschwäche behoben wird, gibt es eine kleinere Linse, die eigens für das Nahsehen entwickelt wurde. Weil beide Brillengläser verschiedene Krümmungen und Brechkräfte haben, ist die Trennungslinie zwischen den beiden Brillengläsern gut sichtbar.

Die Optikindustrie ist heute in der glücklichen Situation, den Wechsel zwischen diesen beiden Brillengläsern - man nennt es dann "progressive Brille" - durch eine sich ständig weiterentwickelnde Fertigungstechnik gewissenhaft zu formen. Die große Linse wird mit einer Aussparung versehen, in die die Lesebrille eingelassen wird. Die Gläser sind aus einem Guss hergestellt.

Die Leseteile von Gläsern werden in unterschiedlichen Weiten hergestellt. Grundsätzlich ist jeder Rahmen auch als Bifokalglas geeignet. Wer also eine Brille bestellt, muss zuerst den richtigen Rahmen auswählen - und erst dann die Brillenfassung. Die vor über 160 Jahren gegrÃ?ndete Firma mit Sitz in Jenna, Deutschland, stellt qualitativ hochstehende Objektive und Produkte der optischen PrÃ?zision her.

Das 1877 von Joseph Rosenstock gegrÃ?ndete MÃ?nchner Traditionsunternehmen beschÃ?ftigt rund 4.300 Menschen. Die Firma ist auf die Fertigung von Brillegläsern ausgerichtet. Seit 1848 fertigt die Firma in Frankreich ein Brillenglas. Vor allem in der Akklimatisierungsphase, wenn Sie neue Bifokale haben, können schwindelerregende Verformungen auftreten.

Übermäßige Konzentrationen oder Anstrengungen beim Schauen können Kopfweh und tränende Blicke verursachen. Also, wenn Sie neue Bifokale haben: Machen Sie es sich so einfach wie möglich. Nimm dir einen Tag freinehmen oder versuche die Brille an einem Wochende zu tragen.

Mehr zum Thema