Nasenauflage für Brillen

Désignation

Das Nasenpad ist "voll", d.h. es hat eine möglichst große Fläche und liegt gut an allen Seiten. Andernfalls kann die Brille schnell den Halt verlieren. Die Passform auf der Nase oder der Druck der Bügel sind die ersten Eindrücke, die Sie vom Tragekomfort Ihrer neuen Brille bekommen.

Die Nasenpads sollten parallel zueinander und nicht zu hoch verdreht sein. Die Nasenpads sollten parallel zu den.

Descriptif

Dabei ist die richtige Platzierung eines Gestells von großer Wichtigkeit, da zum einen der Lichtstrahlengang des auftreffenden Lichts und damit der angestrebte Effekt der Optik ermittelt wird, zum anderen aber auch eine ergonomisch ungünstigere oder ungünstigere Platzierung zu einer Beeinträchtigung, vor allem der Hautbelastung in den Kontaktbereichen der Brillen, führt. Die beiden Problembereiche sind natürlich miteinander verbunden und das Problem ergibt sich daraus, dass die jeweiligen Anatomiebedingungen in der Kopfregion, d.h. im Gebiet der Nasenwurzeln, der Nasenflügel und im Ohrbereich, bei jedem Menschen unterschiedlich sind und sich auch bei Menschen verschiedener Rassen unterscheiden.

Um eine optisch und anatomisch zufriedenstellende Platzierung des Rahmens auf dem einzelnen Träger zu erreichen, sind daher Konstruktionen erforderlich, die so weit angepasst werden können, dass die für den entsprechenden Träger der Brille mindestens annähernd realisierbare Optimalsituation gegeben ist.

Die Adaption kann prinzipiell auf zwei verschiedene Arten erfolgen, und zwar durch ein Bauelement, das in seiner Gestalt veränderbar ist oder in unterschiedlichen Grössen und Dimensionen erhältlich ist. Der Optiker hat dann die Pflicht, solche Änderungen an einem industriellen Brillengestell mit technischem Können durchzuführen oder Komponenten mit geeigneten Maßen zu wählen, um eine optimale Abstimmung auf den Träger zu gewährleisten.

Die Hersteller bieten zum Beispiel Rahmen in drei unterschiedlichen Stegbreiten (16 mm, 18 mm und 20 mm) an, um mindestens eine grobe Anpassung an die Weite der Nase des Trägers zu gewährleisten. An eng definierten Stellen kann die Anpassung an die Anatomie des Trägers auch durch ein weiches oder elastisches Design erreicht werden, wie es zum Beispiel durch die Anwendung von Silicon als Beschichtungsmaterial bekannt ist, das zusätzlich den großen Vorzug hat.

Die Aufgabenstellung der Entwicklung ist es, ein Nasenpad so zu gestalten, dass es leicht zu montieren ist und sich in einer Einheitsgröße sicher an die individuellen anatomischen Verhältnisse anpassen lässt und gleichzeitig sehr angenehm zu tragen ist. Die Grundidee der Idee ist, dass durch die ausschließliche Platzierung des Bogens auf dem Nasensteg eine optimierte Grundadaption garantiert ist, da der Nasensteg bei den Europäerinnen und Europäern etwa 45° zur Hauptansichtsrichtung läuft und daher mit geringen Abweichungen als gleichbleibend anzusehen ist.

Damit ist die Wahl des Nasensteges als Orientierungskonstante der Nasenstütze ein erster wesentlicher Lösungsansatz, da alle anderen schwankenden Größen, wie Breite und Form der Nasenlöcher, von Anfang an ausgeklammert sind und eine Einzelanpassung der Form der Nasenstütze nur in begrenztem Rahmen stattfinden darf und durch entsprechendes Verformen der Nasenstütze selbst leicht erreicht werden kann.

Der Abstandhalter sorgt auch dafür, dass die Fassungen nicht zu nah am Kopf des Trägers anliegen und auf den Brauen und Backen ruhen, so dass unerwünschter Hautkontakt und Kontamination der Brillen und Linsen im Augenbrauenbereich durch Hautfett oder -schweiß sicher verhindert wird. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Konstruktion des Nasenpads nach der Entwicklung ist die extrem kompakte und unauffällige Befestigung am Brillenrahmen.

Jede Brillengläser, ob aus Metall oder Kunststoff, können mit Gewindestiften versehen oder vertieft werden, die durch die Aussparungen in der Halterungsplatte reichen und durch die das Nasenpad einfach am Rahmen befestigt werden kann. Entsprechend einer günstigen Gestaltung der Brillen nach Anspruch 2 ist beabsichtigt, dass Konsole, Distanzelement und Halteblech als einteiliges Formstück, vor allem aus rostfreiem Stahl, ausgeführt sind.

Daraus resultiert eine Deformationsmöglichkeit der Konsole sowie eine Verstellung des Abstands und des Stützwinkels durch entsprechendes relatives Positionieren oder Biegen des Mittelteils gegenüber den beiden Endstücken, die die Konsole oder die Haltescheibe ausbilden. Zum Beispiel ist durch Veränderung des Beugewinkels zwischen Halteblech und Konsole eine geringfügige Adaption an einen etwas stärkeren Nasensteg möglich, wie sie z.B. bei asiatischen Patienten häufig anzutreffen ist.

Nach einer weiteren Konstruktion ist beabsichtigt, dass der Halter durch das Material einer Silikonbeschichtung hindurchgreifende Durchbrüche hat. Bei entsprechender Auslegung dieser Durchbrüche kann der Werkstoffquerschnitt des Brillenbügels so gewählt werden, dass sich der wie ein Kreisbogen vorgeformte Brillenbügel leicht formen lässt, so dass eine Feinjustierung der Kontaktfläche zur Nasenstegform des Trägers problemlos durchführbar ist.

Bevorzugt wird auch die Befestigung der Haltescheibe an der Messbrücke durch Bolzen, die z.B. als Stellschrauben auf die Messbrücke gelötet werden und auf die zwischen Messbrücke und Haltescheibe Distanzscheiben geschoben werden. Dadurch lässt sich der Abstand zwischen den Brillen und dem Zifferblatt weiter variieren; die Abstandsringe können z.B. aus Plastik, aber auch aus Blech und/oder in Material und Farbe an die andere Rahmengestaltung angepasst werden.

Diese Distanzscheiben können z.B. 1 oder 2 Millimeter sein. Abbildung 1: Abbildung 2: Abbildung 3: ein Schnitt in der C-D-Ebene von Abbildung 4 durch ein zweites Beispiel der Nasenstütze, Abbildung 4: Abbildung 5: ein Schnitt in der A-B-Ebene durch die Nasenstütze von Abbildung 3 in der A-B-Ebene, Abbildung 6:

Im ersten Konstruktionsbeispiel (Abb. 1 und 2) ist das Nasenpad dreigeteilt, es enthält eine Aufnahmeplatte 22 mit Löchern 23 zum Durchgreifen von Gewindebolzen zur Befestigung an der Brillenfassung, einen Abstandshalter 21 und eine Halterung 20 zur Abstützung auf dem Brillenrücken.

Ein solcher Nasenhalter kann entweder über ein gesondertes Sicherungselement 16 mit Stellschrauben 18 oder über Stellschrauben, die von der Brückenrückseite vorstehen, befestigt oder eingebettet oder gespritzt werden. Im zweiten Konstruktionsbeispiel (Bilder 3 bis 7) werden die Funktionalitäten von Konsole 20, Distanzstück 21 und Halteblech 22 von einem einteiligen Edelstahlteil 10 erfüllt, wobei das erste Endstück 20A, das zweite Endstück 22B und das konische Mittelstück 21C als Distanzstück dienen.

Dieser Formkörper 10 kann aus einem gestanzten Teil gemäß der Schnittdarstellung der Abbildung 5 gebogen werden, so dass die Flächen der beiden Endstücke 9A,10B einen Neigungswinkel von z. B. 60 bis 70 in Anlehnung an die Gestalt und Lage der Brillenbrücke umfassen. Die Konsole 20 oder das Endstück der Konsole 20A ist mit einem Weichkunststoff, z.B. Silizium, abgedeckt und hat Durchbrüche von 20B,20C (Shore Apertur des Silikonmaterials im Wertebereich von 30 bis 60) zur verbesserten Befestigung dieses Kunststoffs.

Im gezeigten Konstruktionsbeispiel ist das Joch 20 als Viertelkreis ausgeführt, die Durchbrüche 20B,20C im Seitenflankenbereich des Jochs 20 führen zu einer Querschnittsverkleinerung, die es dem Joch erlaubt, sich in Fahrtrichtung der Doppelpfeil A,B (Bild 3) leicht nach oben oder unten zu biegen und sich so der Nasenrückenkontur anzupassen.

In der Schnittansicht der Abbildung 5 ist leicht zu erkennen, dass der Blickwinkel zwischen den beiden Endabschnitten 10A,10B durch verschiedene Biegungen an den Übergängen X,Y zwischen Mittelteil und Endabschnitten und damit eine Adaption der Nasenstützebene an die Stegebene des jeweiligen verwendeten Brillengestelles sehr leicht verändert werden kann.

Mit einer geeigneten Zusammenstellung der Drehwinkel an den Wendepunkten X,Y kann auch eine Abstandsverstellung der Lagerfläche gegenüber der Halteplattenebene bis zu einem gewissen Grad erreicht werden. So sind sowohl Abstands- als auch Winkeländerungen sowie Formänderungen der Konsole 20 durch einfaches Biegen und Verformen möglich, die mit hoher Genauigkeit und Schnelligkeit durchgeführt werden können.

Abschließend wird ein Einbaubeispiel am Beispiel von Bild 7 skizziert: Zwei Gewindebolzen 26 werden auf die Steg 15 gelötet (entsprechende Gewindebolzen werden in eine Plastikbrücke eingegossen), auf die die Nasenstütze 10 geschoben und mit Mutter 28 gesichert werden kann. Reicht die oben genannte Variation der Abstandsverstellung von Steg 15 zur Auflagefläche am Nasensteg nicht aus, können zwei Distanzscheiben 27 zwischen Steg 15 und Profil 10 eingesetzt werden.

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