Brillengläser Optiker

Optiker für Brillengläser

Mit anderen Worten: Für einfache, preiswerte Brillen wählt der Optiker in der Regel vorgefertigte Gläser, zum Beispiel für Einstärken- oder Lesebrillen. Diese Gläser sind in ihren optischen Werten nicht individuell eingestellt, sondern entsprechen dem Sehprofil des Trägers. Wenn Sie eine Brille benötigen, wenden Sie sich am besten an einen Optiker. Für jede Sehschärfe die passenden Brillengläser. Nachdem Ihre individuelle Sehkraft ermittelt wurde und Sie einen Rahmen gefunden haben, der zu Ihrem Typ passt, müssen Sie im nächsten Schritt die Gläser auswählen.

Wie eine Brillenlinse hergestellt wird

So genannte Lagerlinsen - fertige Brillengläser - werden in der Regel durch Gießen gefertigt. Mit anderen Worten: Für die einfachen, preiswerten Gläser entscheidet sich der Optiker in der Regel für vorkonfektionierte Gläser, zum Beispiel für Ein- oder Aussichtsbrillen. Diese Gläser werden nicht einzeln eingestellt, sondern passen sich dem Sehvermögen des Trägers an. Einzelne Brillengläser werden nach Vorschrift gefertigt.

Dies bedeutet, dass der Optiker das individuelle Sehvermögen mißt und auf dieser Grundlage die so genannten Korrektionsbrillen individuell kalkuliert und produziert werden. Der erste Schritt ist immer der Arztbesuch, die Messung des Sehvermögens und das individuelle Sichtbild. Inwiefern wird eine moderne, individuelle Linse produziert? Die beiden Halbzeuge - für linke und rechte Brillengläser - werden vollautomatisch aus dem Magazin genommen und in die Transportkiste gelegt.

Eine Blockierung ist notwendig, um das Material positionsgerecht und zuverlässig in den Maschinen zu fixieren. Eine niedrig schmelzende Metallegierung wird als Verbindungsmaterial zwischen Scheibe und Block eingesetzt, d.h. das Glashalbzeug wird für die Weiterverarbeitung (Formen, Schleifen und Gravieren) "aufgeschweißt". Die individuelle Anpassung des Objektivdesigns ist auf der Rückwand integriert, um ein optimales Betrachtungserlebnis zu haben.

Die Umformung findet in einem automatisierten, 5-achsigen CNC-gesteuerten Bearbeitungsverfahren statt, die Umformung und der Optikeffekt erfolgen in ca. 90 s. Das Blockmaterial wird in heissem Nass aufgeschmolzen und die Linse wird sehr schonend vom zu bearbeitenden Bauteil abgelenkt. Mit der letzten Lage erhält das Kristallglas eine besonders schmutz- und wasserabweisende Eigenschaft ("Lotuseffekt").

Jedes Becherglas wird vor der Lieferung einmal durchgesehen. Die Maschine prüft, ob jede Linse den Anforderungen entspricht: Brechungsindex, Achsen, Walzen, Dicke, Ausführung, Größe, Durchmesser und mehr. Mittels Microgravur mit dem "Z" und Dioptrienmessung im Durchlichtverfahren mit einem elektronischem Scheitelbrechungsindexmessgerät wird das Becherglas so justiert, dass der so genannte Stempeldruck am Ende angebracht werden kann.

Dies ist für den Optiker von Bedeutung, damit er das Fenster exakt in den Rahmen einbauen kann. Lieferscheindruck, Zuweisung der Linsen zum Lieferbeleg, automatisches Verpacken, Beilegen der Garantieurkunden...... Die versandfertige Linse wird zwei Mal am Tag per Luftfracht oder LKW-Kurier geliefert. Der Zusammenbau - das so genannte Schleifen und Einsetzen der Gläser in den Rahmen - erfolgt wiederum durch den Optiker.

Dann wäre die Schutzbrille nicht mehr verwendbar. Sie werden im Gießverfahren gefertigt, das auch zur Fertigung von sogenannten Lagergläsern verwendet wird. Die Initiatorin löst eine Chemikalienreaktion aus, die zur Härtung der Linsen beiträgt, der UV-Absorber steigert die UV-Absorption der Linsen und beugt einer Vergilbung vor. Für die Produktion im Gießprozess werden so genannte Kokillenschalen benötigt. Diese Schalen sind das negative Ergebnis der resultierenden Brillenglasoberfläche.

Mit dem Dichtring werden zwei Formen zu einer Gussform geformt. Durch den Dichtring wird der definierte Zwischenraum zwischen den beiden Werkzeugschalen garantiert. Das Flüssigmonomer wird in die Formen eingefüllt, aus denen durch Aushärtung zum Kunststoff die organischen Brillengläser werden. Brillengläser unterschiedlicher Dioptrien können aus einem Halbzeug gefertigt werden. Für die Herstellung von Brillengläsern kommen zwei Monomeren mit einem Brechungsindex von 1,6 bis 1,74 zum Einsatz.

Bei der Aushärtung schwindet das Zwischenraumvolumen. Für Bio-Linsen mit einem Brechungsindex von 1,5 liegt diese Materialschrumpfung bei 14%, mit einem Brechungsindex von 1,67 etwa 9%. Der Dichtring wird nach der Polymerisierung abgenommen und das Organobrillenglas von den Formenschalen abtrennt. Die nachfolgende Wärmebehandlung, das so genannte Glühen, reduziert die inneren Belastungen in der Linse.

Nach einer gründlichen Inspektion und Säuberung können die Formen wiederverwendet werden. Speichergläser werden so genannt, weil sie ohne Rezeptspezifikation angefertigt werden und vom Optiker auf Wunsch vorrätig gehalten werden. Sie können durch Gießen erzeugt werden. Mineralgläser werden analog zu Kunststoffgläsern angefertigt; auch hier ist es möglich, entweder Einzelgläser in Freiformtechnik oder Trägergläser im Gießverfahren herzustell.

Die flüssige heiße Glasmasse wird zur Herstellung eines Brillenglaspressteils verwendet, das dann auf seiner Vorderseite aufbereitet wird. Die resultierende Linse hat die erforderliche Dioptrienwirkung und kann anti-reflektierend und weiterverfeinert werden.

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