Gleitsichtbrille Zeiss Gläser

Varioobjektive Zeiss Objektive

Zur Video-Progressivbrille springen Wie funktioniert das Gleitsichtglas? Die Gleitsichtgläser haben Zonen zum Rand hin, in denen die Sehschärfe eingeschränkt ist. Diese Zonen können umso weiter zum Linsenrand verschoben werden, je höher die Qualität des Gleitsichtglases ist. Die Sichtweite liegt zwischen einem halben und vier Metern und kann mit einer Lesebrille oder modernen Gleitsichtgläsern nicht optimal abgedeckt werden. Damit bietet das ZEISS Gleitsichtgläser-Portfolio vier Leistungsstufen und sieben Technologien.

Gleitsichtbrillen | Augeweide in Liechtenstein Ihr Bildverarbeitungszentrum für die Objektive von Zeiss und für den 3D-Sehtest.

Das Gleitsichtgläser - drei Gläser in einem Paar kombiniert! Stufenloses und lückenloses Sehvermögen in allen Entfernungen - die Antwort lautet varifokales Sehvermögen. Eine Gleitsichtglaslinse ist eine Speziallinse mit verschiedenen Brechungsindizes für die Entfernungs- und Nahlinse. Nahtlose, scharfe Sicht ist auch in mittleren Entfernungen möglich. Unerfreuliche, starke Sprünge, wie sie bei Objektiven mit zwei oder drei Brennweiten vorkommen, gibt es bei Gleitsichtobjektiven nicht.

Bei Gleitsichtgläsern gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, die miteinander verschmelzen. Der obere Teil enthält die Zonen für Fernvision, der mittlere Teil für Zwischendistanzen und der untere Teil für Nahsehen. Die Anpassung der Sehschärfe an die verschiedenen Bildbereiche des Objektivs dauert einige Zeit. Die Stufenlosigkeit zwischen Distanz und Vertrautheit wird dann als sehr erfreulich wahrgenommen.

kleine Meisterstücke

Komfortables und genaues Sehvermögen in der Entfernung, in der Nah- und im Intermediärbereich - und auch eines der komplexesten: Hätten Sie gedacht, dass mehrere hundert Arbeitsstunden für eine individuelle Anpassung des Gleitsichtglases aufgewendet worden wären? Damit man aus nächster Entfernung besser sieht, ist eine Erhöhung der Festigkeit (Dioptrien) in der Linse vonnöten. Damit sind alle Gleitsichtglaslinsen im Bereich der Sehschärfe gebogener.

Das Oberteil der Linse bietet dagegen Weitsicht, und der enge Bereich zwischen beiden - der so genannte Übergangs- oder Fortschrittsbereich - gewährleistet klare Sicht in allen Zwischenabständen, wie z.B. dem Bildausschnitt. In den Randbereichen kommt es zu produktionsbedingten Verwacklungen, die - je nach Güte der Gleitsichtglasgestaltung und dem Ausmaß der Einzelanpassung - variieren.

Grundsätzlich gilt: Je mehr das Gleitsichtglas die persönlichen Gegebenheiten des Anwenders berücksichtigt, desto weniger gestört und entspannender ist das Sichtfeld. Der Unterschied zu herkömmlichen Gleitsichtgläsern ist gravierend: wesentlich kürzeres Einschwingverhalten, weniger Kopfbewegungen, ein natürliches, umfassenderes Sehvermögen in allen Lebensbereichen - für komfortables Ablesen, sichere Fahrt und müheloses Arbeit.

Einfache Gleitsichtgläser: Hier ist das verfügbare Sichtfeld am geringsten. Maßgeschneiderte Gleitsichtgläser: Maßgeschneiderte, individuell angepasste Gleitsichtgläser ermöglichen größtmögliche Sichtweite und Spontanblick. Die Hintergründe: Bei herkömmlichen Gleitsichtgläsern wird das Gleitsichtgläserdesign an der Vorderseite des Objektivs befestigt, während die Hinterseite für die tatsächliche Linsenstärke genutzt wird - ein Hemmnis für die Eingewöhnung.

Dank des Freiform-Fertigungsverfahrens können die Sicht- und Rezepturflächen (die Oberfläche mit Korrekturwerten) auf der Vorder- und Hinterseite des Float-Schauglases verhältnismäßig beliebig verteilt werden und erlauben so eine optimal auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmte Gestaltung - auf Kundenwunsch auch mit einer Selbstgravur.

Mehr zum Thema