Kind Optik

Kinderoptik

Das Ziel ist ehrgeizig: "Wir wollen nach Fielmann und Apollo die Nummer drei in Deutschland werden", sagt Alexander Kind. Durch die Übernahme hat Kind sein Filialnetz nahezu verdoppelt. Das muss der Mann wissen, denn er ist der Präsident des Zentralverbandes der Optiker. Aber das hat nichts mit Fielmann zu tun, versichert Geschäftsführer Alexander Kind. Das Unternehmen mit Sitz in Großburgwedel bei Hannover ist ein gemischtes Unternehmen (Produktion und Handel) mit verschiedenen Geschäftsfeldern.

Hörgerätekette Kind: offene Äuglein und Öhrchen

Das Kind redet nachdenklich und ruhig. "Mein Schwiegervater hat für ihn Dankbarkeit: "Mein Junge leitet die Band besser als ich", sagt er. Nahezu jeder Deutscher weiß heute den Slogan "Ich habe ein Kind im Ohr". Son Alexandre initiierte die Aktion. Das Ziel ist ehrgeizig: "Wir wollen nach den Augenoptikern in Deutschland die Nr. 3 werden - nach denen von Friedrich Wilhelm L ehmann und Apollo", sagt Alexandre Kind.

"Denn nahezu alle unsere Gäste sind Brillenträger." Die Doppelstrategie des Kindes hat sich bisher ausgezahlt: Das würde zwar bedeuten, dass Kind die Hälfte der Größe der Nummer vier der Industrie wäre, Herr Kollege Spex, aber noch kleiner als der Marktleader mit einem Umsatz von über einer Mrd. EUR. Eine auf den ersten Blick aussehende Nachbildung von Friedrich van Daan hat in der Industrie eine lange Tradition: Rund jeder dritte selbständige Hörgeräteakustiker vertreibt auch Gläser.

Früher hatten die Firmen als Gemeinschaftsunternehmen gar Geschäfte mit Brille und Hörgerät unterhält. Allerdings zieht sich die Firma zurück - und Kind führt die Niederlassungen weiter mit Hörsystemen. Fakt ist: Der Markt für Optik in Deutschland ist mit 5,7 Mrd. EUR wesentlich grösser als der für Hörsysteme mit rund 1,5 Mrd. EUR.

Das ist die Brillenfassung, die Kinder als Möglichkeit zur Erweiterung sehen. Ein Online-Shop, in dem der Kunde seine gewünschte Gläser ganz nach seinen Wünschen zusammenstellt, wie zum Beispiel mit Herrn Spix oder Sonnenbrille. en, ist in Vorbereitung, betrügt das Kind. Der Vertrieb von Produkten erfolgt ausschließlich über die Fielmann-Filialen. Der Wettbewerb von Augenoptikern, die ein Hörgerät im Blick haben, ist entspannt.

Deshalb erweitert Kind im Jänner die eigene Hochschule - mit einem Betrag im hohen zweistelligen Millionenbereich. "Wenn wir mehr Hörgeräteakustiker hätten, würden wir viel rascher wachsen", sagt er. 600 Lehrlinge haben Kinder in Deutschland. Im Gegensatz zu dem, was in der Industrie üblich ist, bezahlt Kind seine Angestellten nicht nach ihrem Warenumsatz. die von Testkäufern überprüft wurde. "Der Industrie stehen große Aufgaben bevor, wie der Eintritt finanzstarker Gruppen in einen ehemals handwerklichen Beruf", sagt der langjährig amtierende Zweite.

"Weil das Kind nach dem Kauf von Gelsenkirchen das einzige wichtige Unternehmen in der Industrie ist, war es sinnvoll, die Gründung in die Hand der ganzen Gemeinde zu legen", so Gelsenkirchen. "In Zukunft wird das Hörsystem ein Health Tracker sein, der Herzschlag und Puls mißt oder gleichzeitig interpretiert", sagt Kind voraus. Es war alles andere als eindeutig, dass Alexandre Kind einst die Gesellschaft leitete.

Seinen Doktortitel erhielt er in St. Gallen und wollte Ökonomieprofessor werden. Vor 17 Jahren waren sich Eltern und Kind einig, dass die Nachkommen zumindest einen Blick in die Gesellschaft werfen würden, der restliche Teil ist bekannt. Der Leiter der Mediathekhek, Herr Dr. med. Ansgar Heye, ist seit seiner Schule ein sensibler Mensch. "Eine ganz andere Figur als sein Papa, der als Sprecher auftritt."

Alexandre Kind ist vielmehr ein interner Entrepreneur. Er ist sehr offen für neue Techniken und hat eine genaue Vorstellung davon, wohin er das Geschäft führen will. "Mein Väterchen und ich sind sehr verschieden vom Führungsstil", bekräftigt der Junge, der heute 90 prozentig am Betrieb beteiligt ist. Allerdings hat er keinen Ehrgeiz, sich im politischen Bereich des Fußballs zu engagieren.

"Die Anteile am Club verbleiben natürlich in der Familie." "Wie bei der Gesellschaft kommt ein Kauf nicht in Frage."

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