Rahmenlose Brille mit Auswechselbaren Bügeln

Sippe

Manche Etiketten bieten rahmenlose Gläser mit austauschbaren Bügeln an. Auf diese Weise kann die Brille je nach Situation gewechselt werden. Völlig rahmenlose Brillen geben das natürliche Gesicht nahezu unverfälscht wieder und schränken den Blick auf die Welt mit einem Rahmen nie ein. Liebevoll gestaltete oder sogar austauschbare Bügelsysteme und innovative Verbundelemente sorgen für modische Abwechslung. Die modische Vielfalt mit switch it!

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Einrichtung (10) zum Befestigen von Brillenrahmenteilen ( "2"), vorzugsweise Klemmbacken, Bügel oder Stege, an einem mit Glasbohrung (8, 9) versehenem Glas (5), mit mindestens einem mit einem Brillenrahmenteil (2) oder einem Stützelement (7) zur Abstützung eines Brillenrahmenteils (2) und mindestens einem Positionierungsstift (12) und einem zwischen dem Brilleglas (5) und dem Brillenrahmenteil (2) angeordneten Stützelement (1) mit mindestens einer ersten Durchbohrung (),

der die erste Durchbohrung ( (3) des Trägerelements (1) und eine zugehörige gläserne Bohrung (8) durchdringende Fixierstift (11), dadurch gekennzeichent, dass das Trägerelement (1) eine zweite Durchbohrung (6) zum Durchführen des Positionierstifts (12) hat und dass mindestens eine der Durchbohrungen (3, 6) des Trägerelements (1) als Langloch oder in Nutform ausgeführt ist.

Bei der Innovation handelt es sich um eine Einrichtung zur Fixierung von Brillenrahmenteilen nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1, ein Trägerelement zur Benutzung mit einer solchen Einrichtung nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 9 und eine Brille nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 10, bei der die Brillenfassung oder die Brillenrahmenteile, wie Brillenbügel, Maulteile oder Stäbe, in verschiedenen Ausführungen ausreichend bekannt sind.

Bei solchen randlosen Gläsern werden die Rahmenteile in der Regel mittels Stiften, Verschraubungen o.ä. an den Gläsern angebracht, die durch Linsenlöcher im Gläschen hindurchgeführt werden. Um eine Brillenfassung zu befestigen, müssen die Linsenlöcher passgenau in der Scheibe platziert werden, passend zum jeweiligen bevorzugten oder verwendeten Teil der Fassung. Ebenfalls muss der Bohrungsinnendurchmesser der Gläser auf die Dicke der Bolzen oder Verschraubungen präzise eingestellt werden, um einen hinreichend stabilen Halt der Rahmenteile auf den Gläsern zu erreichen und eine Verdrängung oder Verdrängung der Gläser gegenüber den Rahmenteilen sicher zu verhindern.

Bei der alltäglichen Verwendung von rahmenloser Brille ist es jedoch nicht ungewöhnlich, dass die Linse ausbricht, selbst wenn genau gebohrte Löcher gebohrt werden. Deshalb gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen, um eine entwicklungssichere Verknüpfung zwischen dem Glas und dem Rahmen einer solchen Brille herzustellen. Eine Glasverbindungsstruktur von Randlosbrillen zur Anbindung eines Verbindungsteils eines Brillenbügels oder einer Stange an ein zugehöriges Glas, bei der eine durchgängige Anschlussbohrung und eine Eingriffsmulde sowie eine zwischen dem Glas und dem Verbindungsteil eines Brillenbügels oder einer Stange angebrachte Flanschbuchse im Glas vorhanden sind, wird ebenfalls von der Norm DIN EN 666 490 beschrieben.

Der Bund hat eine durchgehende Bohrung und mindestens eine Aussparung, die so gestaltet ist, dass sie auf der dem Objektiv zugekehrten Fläche eine entsprechende Ausbuchtung für den Kontakt mit der Eingriffsausnehmung des Objektivs bildet. Ein Befestigungsbolzen und ein Eingriffsüberstand sind über den Verbindungsteil des Trägers oder Stegs oder über eine mit ihm verbundenen Schrauben vorgesehen, wodurch der Befestigungsbolzen in die Durchgangslöcher von Brille und Flanschbuchse eindringt und der Eingriffsüberstand seinerseits in die Aussparung der Flanschbuchse einrastet.

Vereinfacht gesagt, wird der Verbindungsteil des Brillenbügels oder der Bügel mit dem Befestigungsbolzen an einer Stelle des Objektivs befestigt und an einer zweiten Stelle mit der Eingriffsprojektion nachgerüstet. Ziel dieser Innovation ist es, eine Einrichtung zur Fixierung von Brillenrahmenteilen an einer Brillenglasscheibe vorzusehen, die eine bessere Anbindung zwischen Brillenrahmenteil und Glas erlaubt, so dass eine gleichmäßige Verteilung der Kräfte auf die Glasoberfläche erzielt wird und ein Ausbrechen der Scheibe wirksam vermieden werden kann.

Als Innovation gilt eine Einrichtung zur Fixierung von Brillenrahmenteilen, vor allem von Kiefern, Bügeln oder Stangen an einem mit Bohrungen versehenem Glas glas, bestehend aus mindestens einem mit einem Brillenrahmenteil oder einem Tragelement zur Abstützung eines Brillenrahmenteils und mindestens einem Positionierungsstift und einem Tragelement. Der zwischen dem Glas und dem Brillenrahmenteil befindliche Träger hat ein erstes Durchgangsloch, wodurch der Befestigungsbolzen sowohl das erste Durchgangsloch als auch ein Durchgangsloch im Glas durchsetzt.

Wesentlich bei dieser Innovation ist, dass das Stützelement zudem eine zweite Durchgangsöffnung für den Positionierstift besitzt und dass mindestens eine der beiden Durchgangsöffnungen als Langloch oder als Rille ausgeführt ist. Die mit dem Brillenrahmenteil selbst oder einem Stützelement zur Abstützung eines Teils des Brillengestells verbundenen Befestigungsstifte dringen von außen zuerst durch die erste Durchbohrung des Stützelements und dann durch eine mit diesem fluchtende und als Durchbohrung ausgeführte gläserne Bohrung in das Glas ein.

So wird das Brillenrahmenteil bzw. der Fixierstift des Brillenrahmenteils an dieser Passage durch das Stützelement des Brillenglases fixiert. Durch die zusätzliche zweite Durchgangsöffnung im Trägerelement des neuen Gerätes ist eine weitere Versteifung an der Stellen besonders günstig, an denen der Positionierungsstift das zweite Durchgangsloch des Trägerelements vor dem Einrasten in die weitere Scheibenbohrung durchbohrt.

Dabei werden die auf das Gerät ausgeübten Belastungen beim alltäglichen Gebrauch der Brille, z.B. beim Schwenken oder Öffnen und Schließen der Bügel, mindestens zum Teil vom Stützelement absorbiert. Das Kippen oder Verwinden der Fixier- oder Positionierungsstifte wird durch die neue Einrichtung wirksam unterbunden, auch wenn die inneren Durchmesser der Glasbohrung nicht exakt auf die Dicke der Fixier- oder Positionierungsstifte abgestimmt sind.

Dreh- oder Translationsbewegungen des Glases gegenüber dem Brillengestell können durch das innovative Gerät sicher unterdrückt werden. Auch das Risiko von Eruptionen in der Linse kann auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Mindestens eines der beiden Durchgangslöcher im Trägerelement des neuen Gerätes ist als Langlöcher oder Rillen ausgeführt, wodurch der Positionierungsstift des Brillengestellteils oder des Trägerelements in das als Langlöcher oder Rillen ausgeführte Durchgangsloch eindringt.

Über eine als Langlöcher oder Nuten ausgeführte Durchgangsöffnung kann ein und dasselbe Trägerelement in der neuen Einrichtung für Brillenrahmenteile oder Stützelemente mit anders angeordneten Befestigungs- und Positionierungsstiften eingesetzt werden, sofern eine gewisse Variationsbreite der Abstand zwischen den Befestigungs- und Positionierungsstiften nicht unterschritten wird. Dies ist nicht nur aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ein erheblicher Gewinn bei der Fertigung des Trägerelements, das bevorzugt aus Metallen, vor allem aus rostfreiem Stahl oder Plastik besteht.

Der Positionierungsstift des neuen Gerätes wird im Verhältnis zu seiner Baulänge nur als Bolzen vorgezogen, der in eine Bohrung aus Glas eingreift und nicht als Bolzen, der die Linse durchdringt. So kann der Positionierungsstift in eine Bohrung in Glas in Form eines Aufnahme- oder Sacklochs in der Linse einrasten. Die Befestigungs- und Positionierstifte werden vorzugsweise am Brillengestell oder am Stützelement befestigt, es können aber auch abnehmbar befestigte Bolzen oder Bolzen eingesetzt werden.

Das Trägerelement hat eine im Querschnitt im Prinzip rechteckige Form mit zwei Längs- und zwei Stirnflächen, einer parallelen Längs- und einer zur Längsachse im Prinzip senkrechten Weite. Das Trägerelement hat bevorzugt eine Baulänge im Umkreis von ca. 4 bis 10 Millimeter, besonders ca. 6,5 Millimeter und eine Baubreite im Umkreis von ca. 1,5 bis 2 Millimeter, besonders ca. 1,8 Millimeter.

Vorzugsweise sind die beiden Durchgangslöcher entlang der Längsachse angebracht, wodurch sich das Durchgangsloch, das als Langlöcher oder Rille ausgeführt ist, auch entlang der Längsachse ausdehnt. Bei den Konstruktionsformen des Trägerelements der aktuellen Innovation, bei der eine der beiden Durchgangslöcher des Trägerelements als Rille ausgeführt ist, deren Stirnfläche offen ist.

Die Stützelemente der aktuellen Innovation haben einen ersten Endkantenbereich und einen zweiten Endkantenbereich, die zweite durchgehende Bohrung angrenzend an den ersten Endkantenbereich und die erste durchgehende Bohrung angrenzend an den zweiten Endkantenbereich. Das Stützelement ist in der Betriebsstellung des Gerätes so angebracht, dass der zweite Endkantenbereich möglichst entlang eines Randabschnitts des Glases und der zweite Endkantenbereich zur Brillenglasmitte ausrichtet.

Das Trägerelement hat eine erste Kontaktfläche für den äußeren Kontakt mit dem Glas und eine zweite Kontaktfläche für den Kontakt mit dem Brillenrahmenteil, und mindestens der erste Endkantenbereich des Trägerelements ist abgeschrägt, die Abschrägung ist auf der zweiten Kontaktfläche gebildet. Eine zum ersten vorderen Kantenbereich hin verjüngende oder abflachende Abstützung hat den Vorzug, dass z.B. Gelenk- oder Verbindungselemente des festen Rahmenteils nicht durch das Abstützelement verdeckt werden.

Vorzugsweise ist der erste Stirnkantenbereich des Trägerelements gewinkelt, gebogen oder gebogen, wodurch der erste Stirnkantenbereich mindestens zum Teil aus einer Fläche der ersten Auflagefläche herausragt. Eine erste Hauptfläche der zweiten Auflagefläche und eine gebogene Fläche enthalten bei Ausführungen mit abgewinkelter oder gebogener erster Stirnfläche vorzugsweise einen Spitzwinkel im Winkelbereich von 5 bis 25°, vor allem einen Spitzwinkel von z.B. 15°.

In gebogener oder gebogener Ausführung ist die Biege- oder Wölbung so ausgeführt, dass z.B. die Längsachse des Stützelementes und eine Wölbungsachse des ersten Endkantenbereiches zusätzlich einen scharfen Einfallswinkel haben. Die gewinkelte, gebogene oder gewölbte Kantenfläche des Trägerelements ragt bevorzugt über den Brillenglasrand hinaus und überlappt oder umgibt ihn zum Teil.

Das Gerät ist speziell für die austauschbare Montage von Brillenfassungen, vor allem von Kiefern, Bügeln oder Stangen an einem mit Glasbohrung ausgestatteten Objektiv konzipiert. Das Gerät dient zur Verbindung eines Trägerelements mit einem Glas, bei dem ein Teil des Rahmens mit dem Träger durch Formschluss oder Schieben auf das Trägerteil aufgesetzt wird. Bei einem einzubauenden Teil eines Brillengestells, zum Beispiel einem Brillengestell, ist eine der Gestalt und Grösse des Trägerelements angepaßte Aussparung vorhanden, die zugleich so gestaltet ist, dass sie mindestens bereichsweise um das Trägerteil greift.

Der Bügel kann durch Ziehen und Zurückschieben eines Bügels auf das Tragelement ersetzt werden. Ein ganz besonderer Vorteil einer Einrichtung zur auswechselbaren Fixierung von Brillenrahmenteilen ist, dass ein unmittelbarer Eingriff zwischen dem zu schiebenden Brillengestell und der Linsenoberfläche des Brillengestells durch das zwischen dem Glas und dem Brillengestell angeordnete Stützelement umgangen wird.

Die erste Auflagefläche des Trägerelements befindet sich auf der Außenseite des Brillenglases und die zweite Auflagefläche bietet eine Auflagefläche für das aufzuschiebende Brillengestell. So werden Kratzer, Risse, Schleifstellen oder ähnliches auf der Glasfläche durch häufigen Austausch der Bügel vermieden.

Besonders günstig bei einem Stützelement mit einem abgewinkelten, gebogenen oder gewölbten ersten Endkantenbereich in einer Einrichtung zur auswechselbaren Fixierung von Brillenrahmenteilen ist eine Art Führungs- oder Gleithilfe, auf der es seitlich entlang des Brillengestells bis zum formschlüssigen Sitz auf dem Stützelement oder bis zur vollständigen Freigabe der formschlüssigen Anbindung zwischen dem Brillengestell und dem Stützelement verlagert wird.

Außerdem enthält die Innovation ein Trägerelement zur Anwendung in einer innovationsgerechten Einrichtung zur Fixierung von Brillenrahmenteilen, insb. Klemmbacken, Bügeln oder Stangen, an einem mit einer Glasbohrung ausgestatteten Objektiv, das eine erste und eine zweite Durchbohrung hat, von denen mindestens eine der Durchbohrungen des Trägerelements als Langloch oder in einer Rillentiefe ausgeführt ist.

Ebenfalls Ziel der Innovation ist eine Brille mit Brillenrahmenteilen, die über eine Glasbohrung im Glas fixiert sind, und die Brillenrahmenteile über eine innovative Einrichtung mit mindestens einem Befestigungsbolzen, einem Positionierungsbolzen und einem Stützelement am Glashalter. Das 1 stellt in einer Skizze eine innovative Einrichtung 10 zur Fixierung der Brillenrahmenteile 2 an einem Glas 5 dar. Im gezeigten Konstruktionsbeispiel wird ein Brillengestell 2 über das Gerät 10 an dem Glas 5 fixiert.

Das Gerät hat mindestens einen mit dem Brillengestell 2 und mindestens einen mit dem Brillengestell 2 gekoppelten Fixierstift 12. Zum Beispiel sind in der Linse 5 mindestens zwei Linsenlöcher 8, 9 vorhanden, die ineinandergreifen. Dabei wird der Fixierstift 11, vorzugsweise in Form eines Gewindestiftes, durch die Scheibenbohrung 8 hindurchgeführt und auf der Gegenseite mit einem Fixierelement 13, z.B. einer Überwurfmutter, befestigt.

Das neue Gerät 10 besitzt zusätzlich ein Trägerelement 1 mit im Querschnitt im Querschnitt, das zwischen dem Glas 5 und dem Brillengestell 2 so angebracht ist, dass es eine erste Kontaktfläche 4 hat. 2 ruht auf dem Brillengestell 2, d.h. das Stützelement 1 befindet sich zwischen dem Brillengestell 2 und dem Brillengestell 5.

Der erste vordere Kantenbereich 1. 1 des Trägerelements 1 ist entlang eines Randabschnitts 5' des Objektivs 5 und ein zweiter vorderer Kantenbereich 1. 2 des Trägerelements 1 ist zur Brillenglasmitte 5 ausrichtbar. Der in der Einrichtung 10 vorhandene Stützkörper 1 hat eine erste und eine zweite Durchbohrung 3, 6, wodurch der Fixierstift 11 in die erste Durchbohrung 3 eindringt, die in Ausrichtung zur Durchglasbohrung 8 angeordnet ist.

Die Positionierstifte 12 durchdringen die zweite Durchgangsöffnung 6 und greifen in die als Blindloch ausgeführte Glasöffnung 9 ein. Entsprechend der neuen Konstruktion ist eine der beiden Durchgangslöcher 3, 6 in Gestalt eines Langlochs oder einer Rille in dem in Gerät 10 vorhandenen Distanzelement 1 vorgesehen. Unterschiedliche Ausführungen des Stützelementes 1 sind in den Abbildungen 2 bis 4 b abgebildet, dabei ist die Rille bevorzugt nach vorne offen.

Im Grundriss stellt die 2 eine Bauform des rechteckigen Trägerelements 1 mit einer Baulänge l von z.B. 6,2 mm und einer Baubreite von z. B. 1,8 mm entlang einer Achse HE dar. Das zweite Durchgangsloch 6 des im Beispiel gezeigten Stützelementes 1 ist als Langlöcher ausgeführt. Die beiden Durchgangslöcher 3, 6 sind entlang der Längsachse des Stützelementes 1 angebracht, während sich die zweite Durchgangsöffnung 6 entlang der Längsachse des Stützelementes 1 ausdehnt.

Das zweite Durchgangsloch 6 liegt neben dem ersten Stirnkantenbereich 1. 1 und das erste Durchgangsloch 3 liegt neben dem zweiten Stirnkantenbereich 1. 2. Das erste Durchgangsloch 3 hat z. B. einen im Prinzip kreisförmigen Schnitt mit einem Außendurchmesser von 1,3 mm. Die Stützelemente 1 bestehen vorwiegend aus Metallen, am besten aus rostfreiem Stahl oder Plastik.

Bei der 3 ist in der Grundrissdarstellung eine weitere Bauform eines Trägerelements 1 abgebildet, bei der die zweite Durchbohrung 6 in Gestalt einer Rille mit einer vorderen Aussparung 14 ausgeführt ist. Im ersten Vorderkantenbereich 1. 1 des Stützelementes 1 ist die vordere Aussparung 14 der Nutenanordnung. Im gezeigten Konstruktionsbeispiel hat die vordere Aussparung 14 eine der Nutbreite angepasste Aussparung.

Als Alternative sind aber auch Gestaltungsformen vorstellbar, bei denen sich die Rille zur vorderen öffnung 14 hin erweitert oder verjüngt, so daß die Öffnungsbreite der vorderen öffnung 14 grösser oder kleiner als die Nutenbreite ist. Bei den Modellen 4 a bis 4 c ist eine Bauform eines neuen Trägerelements 1 in der Längsseitenansicht ersichtlich.

Der etwa quaderförmige Träger 1 ist ein langgestrecktes, plattenförmiges Bauteil und wird im Beispiel in der Abbildung in 4 a im ersten Endkantenbereich angefast, d.h. in der Betriebsstellung entlang des Randabschnitts 5' des Brillengläsers 5 (siehe 1) in der innovationsgerechten Einrichtung 10 angeordnet. Auf der zweiten Auflagefläche 4. 2, die für den Kontakt mit Teil 2 des Brillengestells vorgesehen ist, wird die resultierende Abschrägung im ersten Endkantenbereich 1. 1 des Trägerelements 1 gebildet.

Das Bild 4 b weist einen anderen Aufbau eines Stützelementes 1 auf, bei dem der erste Stirnkantenbereich 1. 1 gewinkelt oder gebogen ist. Die erste Stirnfläche des ersten Stirnkantenbereichs 1. 1 im gezeigten Beispiel geht mindestens zum Teil aus einer Fläche E der ersten Kontaktfläche 4. 1 hervor, wodurch eine durch die zweite Kontaktfläche 4. 2 geformte erste Hauptfläche mit einer zweiten Faltebene 2 des gewinkelten freistehenden Stirnkantenbereichs 1. 1 einen Spitzwinkel von z. B. 15° aufweist.

Das gewinkelte Ende des ersten vorderen Randbereichs 1. 1 ragt in der Betriebsstellung des Stützelementes 1. 1 über den Kantenabschnitt 5' des Brillengläsers 5 (nicht abgebildet in der 4b) und deckt diesen teilflächig ab. Eine weitere Gestaltungsform des Stützelementes 1 stellt die Variante mit dem ersten Vorderkantenbereich 1. 1 dar.

Im gezeigten Beispiel tritt der erste Stirnkantenbereich 1. 1 wenigstens zum Teil aus einer Fläche E der ersten Kontaktfläche 4. 1 hervor, die so gekrümmt ist, dass die Mittelachse des Stützelementes 1 und eine Knickachse BBA des ersten Stirnkantenbereichs 1. 1 einen scharfen Anstellwinkel einnehmen.

Das gewinkelte Ende der ersten Stirnflächenkantenfläche 1. 1 ragt auch bei dieser Ausführung über den Randbereich 5' des Brillengläsers 5 (nicht abgebildet in 4b) in der Gebrauchslage des Abstandshalters 1 hinaus und umgibt diesen zum Teil. 5 a) zeigt eine Bauform des neuen Gerätes 10 ohne Brillenrahmenteil, das als Einrichtung zur auswechselbaren Fixierung von Brillenrahmenteilen an einem Glas 5 konzipiert ist.

Gerät 10 hat mindestens einen mit einem Stützelement 7 zur Abstützung eines Brillengestellteils 2 (nicht abgebildet in 5a) und mindestens einen ebenfalls mit dem Stützelement 7 zur Abstützung eines Brillengestellteils 2 gekoppelten Positionierungsstift 12. In der Linse 5 sind zwei Linsenlöcher 8, 9 vorhanden, wodurch der Fixierstift 11, bevorzugt in Form eines Gewindestiftes oder einer Gewindeschraube, in ein durchgehendes Glasloch 8 eindringt und auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Fixierelement 13, z.B. einer Überwurfmutter, befestigt wird.

Im Gerät 10 des gezeigten Beispiels ist ein Stützelement 1 mit einem gekrümmten ersten Stirnkantenbereich 1. 1 gemäß Abschnitt 5 c vorzusehen. Das Bild unten rechts stellt die Einrichtung der Serie 5a mit einem auf dem Stützelement 7 montierten Rahmenbügel 2 dar. Das Stützelement 7 und der Rahmenbügel 2 sind so konstruiert, dass der Rahmen 2 formschlüssig oder verschiebbar auf dem Stützelement 7 befestigt werden kann.

Der Brillenrahmen 2 hat dazu eine der Gestalt und Grösse des Trägerelements 7 angepaßte Aussparung, die zugleich so gestaltet ist, dass sie das Trägerteil 7 mindestens teilbar umgibt. Der Brillenrahmen 2 kann durch Ziehen und Zurückschieben eines Rahmens 2 auf das Stützelement 7 ersetzt werden.

Der Träger 1 ist beim Aufstecken des Rahmens 2 zwischen Brillengläser 5 und Brillengestell 2 angebracht und legt sich mit seiner ersten Auflagefläche 4. 1 gegen Brillengläser 5 und mit seiner zweiten Auflagefläche 4. 2 zumindest abschnittweise gegen Brillengestell 2. Bei der gezeigten Bauform steht das Trägerelement 1 mit seiner geschwungenen ersten Vorderkante 1.

Die Brillenglasscheibe 5 umgibt den Randbereich 5' der Brille 5 über und partiell, so dass das Stützelement 1 als Führungs- oder Aufsteckhilfe beim Wechsel des Brillengestells 2 fungiert, an dem es seitlich entlang des Brillengestells 2 versetzt ist, so lange, bis er beim Aufschieben formschlüssig auf das Stützelement 7 passt oder bis die kraftschlüssige Befestigung zwischen Rahmen und Stützelement 7 beim Ausbau komplett aufgehoben ist.

Der besondere Vorzug des Stützelements 1, das als Führungs- oder Aufsteckhilfe dient, besteht darin, dass ein zu wechselndes Brillengestell 2 auf der Linsenoberfläche des Glases 5 nicht verrutscht und die Bildung von Rissen, Schrammen, Schleifspuren oder ähnlichem auf der Linsenoberfläche unterdrückt wird. Einrichtung (10) zum Befestigen von Brillenrahmenteilen ( "2"), vorzugsweise Klemmbacken, Bügel oder Stege, an einem mit Glasbohrung (8, 9) versehenem Glas (5),

mit mindestens einem mit einem Brillenrahmenteil (2) oder einem Stützelement (7) zur Abstützung eines Brillenrahmenteils (2) und mindestens einem Positionierungsstift (12) und einem zwischen dem Brilleglas (5) und dem Brillenrahmenteil (2) angeordneten Stützelement (1) mit mindestens einer ersten Durchbohrung (), der die erste Durchbohrung ( (3) des Trägerelements (1) und eine zugehörige gläserne Bohrung (8) durchdringende Fixierstift (11), dadurch gekennzeichent, dass das Trägerelement eine zweite Durchbohrung (6) zum Durchführen des Fixierstiftes (12) hat und dass mindestens eine der Durchbohrungen (3, 6) des Trägerelements (1) als Langloch oder in Rillenform ausgeführt ist.

Einrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, daß das Trägerelement (1) eine im wesentlichen rechteckige Querschnittform mit einer parallelen Längserstreckung (l) zu einer Längsachse (HA) und einer Weite (b) hat. Einrichtung (10) nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichent, daß das Trägerelement (1) einen ersten Endrandbereich (1. 1) und einen zweiten Endrandbereich (1. 2) hat, die zweite Durchbohrung ( (6) dem ersten Endrandbereich (1. 1) und die erste Durchbohrung (3) dem zweiten Endrandbereich (1. 2) benachbartwerden.

Einrichtung (10) nach einem der Patentansprüche 1 bis einschließlich 2, dadurch gekennzeichent, daß das Trägerelement (1) eine erste Kontaktfläche (4. 1) für den Kontakt mit der Brillenlinse (5) und eine zweite Kontaktfläche (4. 2) für den Kontakt mit dem Brillenrahmenteil ( "2") hat. Einrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichent, daß mindestens der erste Endkantenbereich (1. 1) des Trägerelements (1) angefast ist, die daraus resultierende Abschrägung an der zweiten Kontaktfläche (4. 2) ausbildet ist.

Einrichtung (10) nach einem der vorstehenden Forderungen, dadurch gekennzeichent, daß der erste Endkantenbereich (1. 1) des Trägerelements (1) gebogen, gebogen oder gebogen ist. Stützelement (1) zur Anwendung in einer Einrichtung (10) zur Fixierung von Brillenrahmenteilen ( "2") nach einem der vorstehenden Patentansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichent, dass das Stützelement (1) mindestens eine erste und eine zweite Durchbohrung ( "3, 6") hat, von denen mindestens eine als Langloch oder in Nutform ausgeführt ist.

Brillen mit über Linsenbohrungen im Glas (5) fixierten Brillenrahmenteilen ( "2"), dadurch gekennzeichent, dass die Brillenrahmenteile (2) über eine Einrichtung (10) mit mindestens einem Befestigungsbolzen (11), einem Positionierungsbolzen (12) und einem Trägerelement (1) nach den Forderungen 1 bis 8 an dem Glas (5) fixiert sind.

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