Brille mit Verlauf

Makuladegeneration im Alter (AMD)

Einfarbig oder mit Farbverlauf. Dies sind getönte Gläser, die nicht durchgefärbt sind. Das Design entspricht dem Verlauf der menschlichen Augenhöhle, die nicht nur ein optimales Sichtfeld bietet, sondern auch dafür sorgt, dass die Panto-Brille bei fast jedem gut aussieht. Die Fliegerbrille mit getönten Brillengläsern. Die Cateye-Brille mit zartem Farbverlauf aus handgefertigtem Acetat stammt aus der beliebten Soho-Linie aus London.

Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD)

Im Bereich der Macula der Netzhaut - dem Ort des stärksten Sehen - sind die sensorischen Zellen äußerst reich. Eine der Ursachen der Krankheit ist, dass die Funktionen des Farbepithels, der Zellenschicht unter der Macula, mit steigendem Lebensalter abnehmen, wenn die Retina versorgt und entsorgt wird. Dadurch kommt es zu Einlagerungen in und unter der Retina; größere Beträge werden getrocknet.

Bei nicht mehr glatter, aber unebener Retina können Bildstörungen auftreten. Weil dies in der Netzhautmitte passiert, ist es besonders beunruhigend, da wir es gewöhnt sind, gerade diesen Raum vorzuziehen. Damit wird der Verlauf der so genannte trockene Makuladegeneration beschrieben, die mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, aber in der Regel deutlich verzögert verläuft als die nasse.

In der Trockenform der Erkrankung gibt es weder vorbeugende Massnahmen noch eine sichere Behandlung. Zudem sollte verhindert werden, dass zu viel energiegeladenes Tageslicht ins Gesicht gelangt, da der Metabolismus unnötigerweise belastet wird. Diese Brille kostet allerdings wesentlich mehr als eine normale Sonnenbrille und ist nicht krankenversichert.

Die Berufsgenossenschaft der Ophthalmologen rät zu jährlichen augenärztlichen Untersuchungen der Retina ab einem Alter von ca. sechzig Jahren, da die Krankheit in der Anfangsphase in der Regel nicht auffällt. Denn je früher eine Krankheit entdeckt wird, desto schneller kann man reagieren. Wenn Sie bereits an trockener MKS leiden, ist es wichtig, dass Sie sich regelmäßigen Kontrollen unterziehen, damit eine Veränderung der feuchten Darreichungsform so frühzeitig wie möglich aufgedeckt wird.

Wird die Netzhautversorgung zu schlecht, reagieren die Menschen mit der Bildung eines Botenstoffs. Daraufhin entstehen neue Blutgefäße aus der Unterhaut. Normale menschliche Netzhautgefässe haben spezielle Zellanschlüsse, die dafür Sorge tragen, dass keine störenden Substanzen oder zu viel Wasser in die Retina gelangen.

Die neuen Blutgefäße haben diese Eigenschaften nicht, so dass Flüssigkeiten nahezu ungehindert in die Retina fließen können - daher der Name der feuchten Erkrankung. Das Fluid stört die Netzhautversorgung, so dass auch große Areale der Retina in verhältnismäßig kurzer Zeit unwiederbringlich aussterben. Zur genauen Diagnose der feuchten Makuladegeneration macht der Ophthalmologe eine vaskuläre Bildgebung der Retina mit einem in die Achselvene injizierten Färbemittel.

Man kann sehen, ob sich neue Blutgefäße bilden, die Flüssigkeiten in die Retina ausstoßen. Noch vor wenigen Jahren gab es nur eine fotodynamische Methode zur Bekämpfung der Feuchte. Anschliessend wird der Raum der neuen Gefässe mit einem sogenannten "Kaltlaser" durchleuchtet.

Oft entsteht eine eingeschränkte Narbenbildung, die das Sehvermögen behindert, aber auf der anderen Seite das Gefässwachstum an dieser Position hemmt, eventuell wird auch der Pflegebedarf reduziert. Ist die Botensubstanz nicht mehr vorhanden oder sind die Laserbereiche gut genarbt, ist der Verlauf der Nässe gestoppt.

Dadurch wird der Reiz zur Vaskularisation unterbunden, so dass sich keine neuen Blutgefäße bilden oder die neuen Blutgefäße atrophieren und keine oder viel weniger Flüssigkeiten in die Retina fließen. Zur Erzielung einer guten Wirkung ist es erforderlich, diese Therapie mehrmals im Intervall von vier bis acht Wochen und eventuell über einen größeren Zeitabschnitt ( "ein bis zwei Jahre") vorzunehmen.

In jedem Falle sollte der behandelnde Ophthalmologe über ausreichend Erfahrungen bei der Bewertung solcher Ergebnisse verfügen. Die erste Zulassung für den Einsatz im Augenbereich erhielt das Medikament durch die Europäische Arzneimittelagentur in Deutschland. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass die Therapie das Fortschreiten der Erkrankung bei der Mehrheit der Patientinnen und Patienten drosseln kann.

Das Präparat ist auch in der Augenheilkunde in ganz Deutschland und in den USA anerkannt und in der Apotheke zu haben. Rund ein Drittel der Patientinnen und Patienten hat ein Jahr nach Beginn der Therapie ein signifikant verbessertes Sehen als zuvor. Als drittes Präparat wurde zur Unterstützung der Darmkrebsbehandlung die Substanz Levacizumab (Avastin) eingenommen. Die behördliche Genehmigung zur Augenbehandlung ist nicht in Aussicht.

In der Versuchsphase befinden sich weitere Arzneimittel zur Therapie der regenerativen Demenz. Die Augenchirurgie, bei der die Retina so rotiert wird, dass ein gesundes Gebiet der zuführenden Pigmentepithel-Schicht als Basis für die besonders dichten Sensorzellen fungiert, hat sich nicht etabliert.

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