Brillen für die dritte Welt

Gläser für die Dritte Welt

Eine Brille gab es jedoch oft keine Augenärzte oder Optiker. Auch aus Indien, Indonesien und einigen südamerikanischen Ländern wurde später Nachfrage registriert, aber auch in Albanien, Rumänien und der Ukraine gab es Kunden. Nun will das Koblenzer Unternehmen ins Guinness-Buch der Rekorde eintragen. Seit Dezember läuft die Kampagne "Gläser weltweit", aber viele Gläser. "Doch für viele von ihnen sind Gläser meist unerschwingliche Luxusgüter.

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Brillen für die Dritte Welt

Und dann holt sie sich die Besucher - auf der Suche nach ihrer Brillenfassung. Aber wenn ihre fleissigen Augensammlerinnen und Augensammler Models zum Versand vorbeibringen, verlassen sie aus Versehen auch "die Aktuelle" bei ihr - und kommen schnell wieder. Sind die neuen Gläser im Pappkarton angekommen, machen sie sich auf den Weg in die "Dritte Welt" - um Menschen in ärmeren Regionen mit Sehhilfen zu versorgen.

Verwurzelt im Wetterkalender, in den Körben der Pfarrämter Wien, Berlin, Weeze and Bemb oder von Channy von Halle mitgebracht, gibt es immer wieder weggeworfene Gläser. 8139 in den letzten 15 Jahren hat sie bereits versendet - mehr als 600 Exemplare sind nun für die nächsten großen Reisen bereitstehen.

Da es dieses Mal so viele sind, möchte ein Leiter der Aktion "Brillen weltweit", durch die Hansjana Van Halls gesammelte Kostbarkeiten schicken läßt, sie selbst abholen. Weil die beiden sich immer selbst um das Portemonnaie kümmern. Dahinter verbirgt sich viel Spass und Lebensfreude, wie der Brillensammler aus dem Hause Weisse mitteilt.

Ich könnte es nicht allein ", unterstreicht Hans J. V. H. Halle, "wenn es nicht so beliebt wäre und die Leute nicht kämen, wäre es nicht möglich. Viel Anerkennung erhalten auch die passionierten Augenoptiker von Cevelaer und P. A. M. G. M. A. M. G. A. M. G. M. S. A., die auch für sie eine Brille erhalten, die niemand mehr will.

Der Flughafen in Wien ist auch eine bedeutende Anlaufstelle - vom Glas bis zum Operationsgläser lassen die Passagiere etwas zurück, was sie nie im Flugzeug mitnehmen. Auch ein Diabetiker war bereits anwesend und hat mit der Hilfe für die ärmeren Staaten Gefallen gefunden. Jeweils alle drei bis vier Monaten sendet Hansetage ein Päckchen an "Brillen weltweit".

Hier hat sie die Brille für einen überzeugten alten Mann gesammelt und diese Handlung gefiel ihr. Sie ist heute auch in Windeseile und weit darüberhinaus durch ihre Sammelstation bekannt, die den Trägern oft aufregende Augenblicke beschert hat.

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