Randlose Titanbrillen

Besseres, längeres und gesünderes Leben

Auch Titangläser überzeugen mit sehr feinen Fassungen durch ihre zuverlässige Festigkeit. Aus diesem Grund wird Titan häufig für randlose Brillen und Halbrundmodelle verwendet. Formschönes Erscheinungsbild: Ein Titanrahmen wirkt immer seriös und stilvoll. Das leichte Titanglas ist auf der Nase kaum zu spüren. Das Material ist sehr stark und widerstandsfähig und daher ideal für randlose (rahmenlose) Gläser.

Besseres, längeres und gesünderes Überleben.

Kernstück dieser Bauelemente sind supraleitende Bauteile, die ein starkes Magnetfeld erzeugen - der Kaltwalzprozess ist ein wichtiger Baustein bei der Produktion dieser Bauelemente. Wir als Endanwender wissen die sogenannten "Brackets", die in der Zahnheilkunde als Zahnspange eingesetzt werden, sowie die hochflexiblen Titan-Legierungen als Werkstoff für die Produktion von sehr hellen, gerüstlosen Gerüsten.

Superleiter sind Werkstoffe, deren elektrische Widerstände bei Unterschreitung der so genannten Übergangstemperatur (abrupt) auf Null fallen. Dadurch ist der Gebrauch von Metallsupraleitung auf wenige Applikationen begrenzt, da die Abkühlung mit flüssigem Helium erfolgt und daher sehr aufwändig und kostspielig ist. Allerdings können nur Drähte aus metallischem Supraleitermaterial verwendet werden, um sehr starke magnetische Felder zu erzeugen, wie sie zum Beispiel in der Magnetresonanztomographie (MRT) benötigt werden.

Die Kernspintomographie ist ein Bildgebungsverfahren, das vor allem in der Medizin zur Visualisierung der Gewebestruktur und Funktionsweise von Geweben und Organen im Organismus verwendet wird. Bei der Kaltwalztechnik von UHR werden die als runder Draht hergestellten Superleiter im abschließenden Verarbeitungsschritt zu rechteckigem Profildraht umgewalzt. Im Idealfall werden hierfür Universalprofilwalzmaschinen vom Type VST verwendet, da für die Produktion verschiedener runder Drähte kein Rollenwechsel erforderlich ist.

Die Palette der Medizinalimplantate ist äußerst vielfältig: Das Angebot erstreckt sich von Passivimplantaten wie Dentalimplantaten, plastisch-ästhetischen Kunststoffimplantaten, Gefässprothesen oder Stent über biologisch, biologisch oder biologisch funktionalisierte bis hin zu intelligent und theranostisch ausgerichteten Patientenimplantaten mit einer enormen sensorischen und aktorischen Funktionalitätsdichte. Im Kaltwalzverfahren von FRUHR werden Splinte zur Fixation von Knochenbrüchen aus rostfreiem Stahl oder aus Titan gefertigt (siehe Foto).

Das Kaltwalzverfahren wird auch zur Formgebung der so genannten Memory-Metalle eingesetzt, die z.B. in Stent zur Erweiterung der Herzkranzgefässe eingesetzt werden. Das Material der Multibracket-Geräte (Brackets) reicht von rostfreiem Stahl, über Aluminium, bis hin zu transparenten Keramikbrackets. Nach dem Ätzen des Schmelzes werden die Klammern mit den Zähnen verklebt.

Für die Konsolen kommt die FUHR-Kaltwalztechnik zum Einsatz. Im Kaltwalzprozess werden auch die Leitungen gefertigt, mit denen die Einzelkonsolen miteinander verschraubt werden. Diese hochfesten Stahldrähte mit rechteckigem Profil können nicht nur für Zug- und Druckkräfte, sondern auch für Drehkräfte auf die Konsolen verwendet werden. Die Brillenfassungen aus rostfreiem Stahl oder Aluminium sind aus der Brillenoptik nicht mehr wegzudenken und werden immer beliebter.

Titangläser bestehen aus einem absolut allergikerfreundlichen Material, haben ein besonders niedriges Eigengewicht und wurden eigens für hohe mechanische Beanspruchungen entwickelt. Die randlose Titanbrille wiegt nur 12-15g. Bei der Herstellung von Brillenfassungen aus rostfreiem Stahl oder Aluminium werden sowohl die Brillenbügel als auch die Brillenfassungen ( "Augenkantenprofile") im Kaltwalzprozess produziert.

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