Arbeitsplatzbrille Zuschuss

Brille am Arbeitsplatz

Der Arbeitgeber und die Position der Computerarbeitsplatzbrille. Nirgendwo steht geschrieben, wie viel der Arbeitgeber für diese Brille bezahlen muss. Damit ist ausgeschlossen, dass nur ein Zuschuss für die tatsächlich angefallenen oder notwendigen Ausgaben gezahlt wird oder dass andere Zahlungen für den gleichen Zweck gutgeschrieben werden. Egal ob auf dem Tablett oder am PC: Jeder Bildschirmarbeiter kann irgendwann einmal eine Brille am Arbeitsplatz benötigen. Bei Bildschirmarbeitsplatzbrillen ist der Arbeitgeberzuschuss steuerfrei, wenn ein eindeutiger Anspruch auf Sehhilfen besteht.

Bildschirmgläser / 1.5 Wer übernimmt die anfallenden Mehrkosten? Büro für Arbeitssicherheit | Arbeitssicherheit

Anlage Teil 4 ArbMedVV stellt den Arbeitnehmern für ihre Arbeiten an Anzeigegeräten gesonderte visuelle Hilfsmittel zur Seite, wenn die üblichen visuellen Hilfsmittel für diese Arbeiten nicht ausreichen. Diese wurden bis Anfang 1997 von den Kassen getragen, aber im Prinzip nicht mehr. So lange diese Einstellung beibehalten wird, muss sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter nicht für Spezialgläser bezahlen müssen.

Die Arbeitgeberin muss dann dafür Sorge tragen, dass den Beschäftigten auf eigene Rechnung im Rahmen eines gegebenenfalls zu bestimmenden Budgets angemessene visuelle Hilfsmittel zur Verfuegung stehen. Das Anpassen und Herstellen der Gläser ist die Arbeit eines Optikers. Weil der Gestaltungsspielraum und die damit verbundenen hohen Preise für Brillen ohne angemessene Spezifikationen sehr groß sind, ist es ratsam, sich vorher mit einem Augenoptiker Ihres Vertrauens abzustimmen, z.B. über den Kostentrag.

Passende Spezial-Sichthilfen sind für 100 bis 150 Euro zu haben. Der Angestellte ist luxuriös ausgestattet. Im Jahr 2003 entschied das BVG ( "Urteil vom 27.2.2003, 2 K 2.02), dass die besonderen Hilfsmittel nicht als zuschussfähige Leistung anzusehen sind, sondern vom Arbeitgeber in voller Höhe zu erstatten sind. Überlässt der Arbeitgeber den Erwerb (Kostenerstattungsanspruch) dem Arbeitnehmer anstelle der Bereitstellung von Sachmitteln, so sollte für den Arbeitnehmer keine zusätzliche Belastung entstehen (Art. 9 S. 2 Nr. 3 EU-Verordnung).

Aus diesem Grund hat das BMBF mit Schreiben vom 30.12.2003 die Erstattung von Kosten für besondere Hilfsmittel überarbeitet 4 - 211 470 - 1/201. Zusätzliche Vorteile: Kostenteilung des Auftraggebers? Der Mitarbeiter muss die Freiheit haben, eine Gläser zu wählen, die nur die für die jeweilige Aufgabe und die jeweiligen Umstände erforderlichen Ausprägungen haben.

Betriebsvereinbarungen, die für Gläser fixe Pauschalbeträge vorsehen und die notwendige Nachzahlung nicht an einen zusätzlichen Nutzen für den Arbeitnehmer knüpfen, sind inakzeptabel. Von wem wird für beschädigte Gläser gehaftet und zahlt? Wird der Schaden durch eine Schutzbrille verursacht, die ausschliesslich für die Ausübung der Tätigkeit verwendet wird, muss der Auftraggeber die entsprechenden Aufwendungen wie bei anderen Schutzvorrichtungen aufbringen.

Werden Brillen mit Zusatzleistungen auf dem Weg zur und von der Arbeitsstätte geschädigt, ist die obligatorische Berufsgenossenschaft nach dem Bundessozialgericht vom 20. Februar 2001 (B2 U9/00 R) vorgeschrieben. Wird ein Brillenschaden als Arbeitsunfall eingestuft, wird die Rückerstattung erleichtert. Dies ist nur ein Auszug aus dem Artikel Occupational Health and Safety Offices.

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