Esprit 17476

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Wildma und George Eggers. 25,00 Euro (Tuch), ILBN-Nr. 978-3-525-36265-5 Die Autobiographie der Naturwissenschaftler und insbesondere der Geschichtswissenschaftler ist ein wenig undankbar, denn was andere Lebensreportagen lasswert macht, also abwechslungsreiche Erfahrungen, ereignisreiche Berufe oder aufregende Begegnungen in den Bereichen Wissenschaft und Gesellschaft, ist bei Historikern in der Regel nicht dabei.

Die eine oder andere Ehrendoktorwürde wird en passant genannt oder die eigene Gedenkveröffentlichung wird vorgetragen. Weil nur wenige Geschichtsschreiber begabte Geschichtenerzähler sind, bleibt das Private in der etwas hölzernen Erzählung und trägt den Betrachter nur wenig weg. Das ist bei Geschichtswissenschaftlern so, und das alles trifft auch auf die gemeinsame Autobiographie der Igger zu - man sollte nicht zu viel Esprit erwarten:

Wie so viele andere Europäer (darunter die Geschichtsschreiber Friedrich Heck, Petrus Homosexuell und Georgios Mosse) waren auch die beiden 1921 geborenen Künstler Wilhelm und Georgi Igger - dank proaktiver Erziehung - dazu verpflichtet, das nationalsozialistisch dominierte Zentraleuropa als Jugendlicher zu hinterlassen. Sie ist als jüdische Gutsbesitzerin im nicht immer spannungslosen Zusammenleben der deutsch-böhmischen Kultur aufgewachsen, sehr weltlich geprägt und verfolgt als gleichberechtigte Nachwuchsfrau bereits in jungen Jahren ihre schriftstellerischen Belange.

Andersherum ihr Mann Georg: Der Sohn des jüdischen Kaufmanns aus der Hansestadt scheint eine schwere Jugendzeit gehabt zu haben. Allem Anschein nach war der Knabe sehr empfindlich und seinem Lebensalter weit voraus, er war ein fleißiges Mädchen, sonst ist es kaum nachvollziehbar, wie ein Zwölfjähriger sich dem eher weltlichen Elterndomizil widersetzte und eigenständige Belange für das rechtgläubige Christentum erarbeitete.

Wahrscheinlich fand sich in den USA auch Dr. med. Georg II. mit Unterstützung seiner alten Ehefrau wieder; das jugendliche Paar setzte sich im besten Sinn für die Abschaffung der rassischen Diskriminierung ein und lehrte bereits in den 50er Jahren an den von Ausgrenzung gekennzeichneten Black College in den SÜdstaaten.

Die schulischen Hindernisse hat er leicht überwunden. Eine Bilderbuch-Karriere an der Universität machte er, während sie sich mit mehr Hartnäckigkeit, aber auch gegen den Widerstreit der von Männern beherrschten Wissenschaftswelt zu einer respektierten Literatin entwickelte. Das Interesse von Dr. med. Georg D. Igger war in der Entstehungsgeschichte europäischer und vor allem deutscher Ideen breit gefächert: von der Doktorarbeit bis zu den Heiligen Simons, von der Fortschrittsgeschichte bis zum Geschichtsschreiber und der Menschenrechtl.

Für die Igger muss die gelegentliche Rückbesinnung auf das Deutschland der Nachkriegszeit ein emotionaler Balanceakt gewesen sein, denn die Fragestellung, wer von den Menschen, denen man begegnet war, die Verursacher, Anhänger oder Betrachter von Nazi-Verbrechen waren, bleibt eine Pein. Wahrscheinlich war es vor allem das Forschungsfeld von Igger, die deutschsprachige Geschichtsschreibung, die wieder einen vertrauensvollen Kontakt zu unseren Kolleginnen und Kollegen aufnahm.

Igger versucht daher, seinen Teil zur Diskussion über die Braunvergangenheit der Geschichtswissenschaftler beizutragen. Auch andere Bekannte wie z. B. mit berühmten Wissenschaftlern wie z. B.: Arnold Bergsträßer, Paul Tilich, Isaiah Berlins, Friedrich Sterns oder Karls Pöpfer werden für den Betrachter kaum erfahrbar. Doch eines wird klar: Sie kannten viele und wurden zu einem bedeutenden Transatlantikvermittler, vor allem für die sich entwickelnde links-liberal orientierte Gesellschaftsgeschichte Deutschlands.

In seiner Ansprache von Hans-Ulrich Wagner vom 4. Mai 1989 spricht er unter dem Motto "Warum sollte es keine Wiedervereinigung Deutschlands geben" über die deutsche Fragestellung und sagt kurz und bündig: "Wir waren alle mit ihm einig. S' weitere Diskussionen zu diesem Bericht können Sie über das Netzwerk unter folgender Adresse abrufen: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/.

Rückblick auf lggers, Wilhelm und Georgs, Zwei historische Seiten: Lebensberichte aus turbulenten Zeiträumen.

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