Steuer Außergewöhnliche Belastungen Krankheitskosten

Krankheitskosten steuerlich berücksichtigt als Sonderbelastungen

Wenn Sie im letzten Jahr krank waren und nicht alle Kosten von der Krankenkasse erstattet bekommen haben, können Sie diese von der Steuer absetzen. Als außerordentliche Belastung können die Krankheitskosten, auf denen Sie als Versicherter sitzen bleiben, von der Steuer abgezogen werden. Die Steuerbehörden gestatten es den Steuerpflichtigen, in ihren Steuererklärungen Ausgaben für Krankheit oder Pflege geltend zu machen. Dies gilt jedoch nur, wenn diese Belastungen bestimmte individuelle Grenzen überschreiten. Mithilfe bei ausserordentlichen Gebühren > Andere ausserordentliche Gebühren > Medizinische Kosten für Ihre Steuererklärung.

Steuerlich berücksichtigte Krankheitskosten als Sonderbelastungen

Es genügt ein ärztliches oder ärztliches Verschreiben zur Entfernung von Arzneimitteln oder anderen Mitteln. Im Gegensatz dazu nimmt das Steueramt die Abzugsfähigkeit für die nachfolgenden Behandlungen nur unter strikten Bedingungen an: Eine steuerliche Erfassung der entsprechenden Aufwendungen erfolgt nur, wenn vor Maßnahmenbeginn entweder ein ärztliches Gutachten oder eine ärztliche Bestätigung der Krankenkassen vorlag.

Andere Beweismittel, wie z.B. Zuwendungsbescheide, werden nicht akzeptiert.

Die Krankheitskosten als Sonderbelastung

Dazu gehören auch Krankheitskosten. Hiervon wird eine angemessene Gebühr einbehalten. Nur dann kommen die außerordentlichen Belastungen innerhalb der Einkommenssteuererklärung zum Tragen. Wie hoch diese angemessene Bürde ist, richtet sich nach der Lebenslage, dem jährlichen Einkommen, dem Zivilstand und der Anzahl der Kinder. Welche sind außergewöhnliche Belastungen? Eine außerordentliche Bürde besteht nach der rechtlichen Abgrenzung dann, wenn ein Steuerpflichtiger unweigerlich höhere Ausgaben verursacht als die überwiegende Mehrheit der Steuerzahler mit den selben Einkommens- und Vermögensverhältnissen und dem selben Ehestand.

Dem Steuerzahler müssen daher unvermeidliche Kosten aufgebürdet werden, die er aus juristischen, sachlichen oder moralischen Erwägungen nicht vermeiden kann. Die Kosten müssen unter den gegebenen Bedingungen erforderlich sein und dürfen einen entsprechenden Wert nicht überschreiten. Sonderbelastungen sind zum Beispiel Bauschäden durch Naturkatastrophen, Invaliditätskosten, Bestattungskosten oder Unterhalt.

Die Krankheitskosten sind krankheitsbedingte Ausgaben. Medizinische Ausgaben sind jedoch nur solche, die zur Behandlung oder mit dem Zweck verwendet werden, die Erträglichkeit der Erkrankung zu erhöhen oder sie zu verbessern. Die Krankheitskosten umfassen z.B. Ausgaben für: Präventivuntersuchungen wie z. B. Präventivuntersuchungen zur Krankheitsfrüherkennung (Prävention einer Krankheit), die gegenüber dem Fiskus nachweisbar sind.

Der Steuerzahler muss die Unvermeidbarkeit der Ausgaben im Falle einer Erkrankung durch die Verschreibung eines Arzneimittels durch einen Arzt oder Heilpraktiker nachweisen. Kosten für Alternativbehandlungen können ebenfalls in Erwägung gezogen werden. In diesem Fall ist ein ärztliches Attest oder ein ärztliches Attest eines ärztlichen Versorgungsdienstes der Krankenkasse notwendig, wenn die Behandlungsmethode nicht nachweisbar ist.

Bei Erstattung der Krankenkasse fallen jedoch keine Gebühren an. Wenn der Steuerzahler eine hartnäckige Krankheit hat und gewisse Medikamente, Heilmittel und Hilfen braucht, ist es ausreichend, wenn das Rezept des Doktors einmal vorgewiesen wird. Es genügt bei den Anschaffungskosten einer Schutzbrille oder Kontaktlinse, wenn in der Regel der Bedarf an Sehhilfen von einem Ophthalmologen ermittelt wurde.

Plastische Operationen, die nicht ärztlich erforderlich sind, sind nicht in den Behandlungskosten enthalten. Der Preis der Antibabypille ist ebenfalls nicht abzugsfähig. Die Spitalkosten beinhalten Ausgaben für Ambulanz oder Stationärbehandlung: Dazu gehören der eigene Beitrag zu den Spitalkosten sowie Patiententransport- und Laborexport. Die Geburtskosten eines Kleinkindes beinhalten Ausgaben für den behandelnden Arzt, die Geburtshelferin und die Kinderkrankenschwester, erforderliche Arzneimittel und Geburtsvorbereitungskurse.

Heilungskosten werden in Betracht gezogen, wenn die Heilungsmaßnahme für die Therapie oder Befreiung nachgewiesenermaßen erforderlich ist und eine andere Therapie nicht oder kaum erfolgversprechend ist. Dies wird durch die Bestätigung der Krankenkasse oder die Beihilfeentscheidung oder die Erklärung der Privatkrankenkasse belegt. Unterbringungskosten, Verpflegungskosten, Kurbehandlungen und Medikation sowie für eine begleitende Person können als Heilbadkosten einbehalten werden.

Die Verzinsung eines zur Deckung von Krankheitskosten aufgenommenen Darlehens ist außergewöhnlich, wenn das Kreditvolumen unvermeidbar ist. Reisekosten, die z.B. durch Reisen zum Hausarzt, zur Pharmazie, zum Scheidungsanwalt etc. entstehen, können als außerordentliche Belastungen in Anspruch genommen werden. Die tatsächlichen anfallenden Transportkosten sind bei der Nutzung der öffentlichen Transportmittel immer anrechenbar.

Bei Reisen mit dem eigenen Auto werden die Fahrtkosten anhand der Kilometerpauschale auf einen Wert von 0,30 € geschätzt. Die Ausgaben müssen unweigerlich höher gewesen sein als die der meisten Steuerzahler. Selbst wenn die Krankheitskosten die Voraussetzungen einer allgemeinen Sonderbelastung erfuellen, werden sie in der Einkommensteuererklärung nicht vollständig mitberücksichtigt.

Die Steuerbehörde rechnet eine "angemessene Belastung" von den Kosten ab. Wie hoch diese angemessene Bürde ist, richtet sich nach der Lebenslage, dem jährlichen Einkommen, dem Zivilstand und der Anzahl der Kinder. Der Betrag der angemessenen Bürde ist: Du bist Single und hast einen eigenen Jungen. Ihre Gesamteinnahmen belaufen sich auf € 30.000, was zu einer angemessenen Gebühr von € 900 (3% von € 30.000) führt.

Für Krankheitskosten in der Größenordnung von 1.200 Euro beträgt die abzugsfähige Sonderbelastung 300 Euro.

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