Rezepte von der Steuer Absetzen

Steuerabzugsrezepte

OTC-Medikamente können auch als Sonderkosten betrachtet werden. Holen Sie sich also ein Rezept, bevor Sie rezeptfreie Medikamente wie Nasensprays oder Kopfschmerztabletten kaufen. Muss dieses Rezept sofort in Ihrer Apotheke angewendet werden? Seit wann sind Rezepte, die ein Arzt auf einem Rezeptformular ausgestellt hat, gültig? Es spielt keine Rolle, ob die Medikamente verschreibungspflichtig sind oder nicht, das Finanzamt verlangt immer ein Rezept als Nachweis.

Erkältungen, Influenza & Co. von der Steuer abziehen?

Inwiefern können nun Aufwendungen für andere, pflanzliche bzw. Homöopathika von der Steuer abgezogen werden? Rechtsbehelfe können als Sonderbelastungen von der Einkommenssteuererklärung abgezogen werden. Die tatsächliche Anerkennung der Kosten durch das Steueramt ist von zwei Faktoren abhängig: Zum anderen muss das Medikament von einem verschreibungspflichtigen Arzt bzw. einer Heilpraktikerin verschrieben worden sein.

Gleiches trifft auf nicht rezeptpflichtige Arzneimittel zu. Der persönliche Stressgrenzwert ist abhängig vom Gehalt, dem Zivilstand und der Zahl der Nachkommen. Allerdings können auch Studierende oder Pensionäre, die eine Einkommenssteuererklärung ausstellen, Sonderausgaben einfordern. Die Wahrscheinlichkeit, dass Aufwendungen für Erkältungen, Arzneimittel oder Arzneimittel eine steuerliche Wirkung haben, ist umso größer, je geringer das zu besteuernde Ergebnis ist.

Reisekosten zum behandelnden Arzt, Arztkosten, die nicht von der Krankenkasse gedeckt sind oder zusätzliche Zahlungen für Arzneimittel können ebenfalls in die Sonderkosten einbezogen werden. Hinweis: Einige Kassen zahlen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel bis zu einem bestimmten Betrag, allerdings nur, wenn ein Rezept vorrätig ist.

Alternative Medizin ist steuerlich absetzbar

Das Bundesfinanzamt betrachtet die Ausgaben für Homöopathie, Anthroposophie oder Phytotherapie als außerordentliche Belasten. Wenn die homöopathischen, anthroposophischen oder phytotherapeutischen Therapien von einem behandelnden Arzt bzw. einer Heilpraktikerin verschrieben werden, können die anfallenden Behandlungskosten in der Regel als außerordentliche Belastung der Steuer beansprucht werden. In dem Rechtsstreit hatte der Familienarzt der Beschwerdeführerin 36 Heileurythmiebehandlungen bei einem Bandscheibenvorfall und chronischen Rückenbeschwerden verschrieben.

Als Sonderbelastung hat sie in ihrer Einkommensteuererklärung für 2009 die Gesamtkosten von 1620 EUR beansprucht. Allerdings wollte das Steueramt die entstandenen Ausgaben nicht anrechnen. Die Patientin sollte nach Ansicht des Finanzamts vor Behandlungsbeginn ein ärztliches Attest oder eine Bestätigung des Medizinischen Dienstes eingeholt haben, die die Notwendigkeit der Behandlung belegt.

Gemäss den Gesetzen werden vor allem Behandlungsverfahren und damit auch Mittel der "besonderen Therapierichtungen" bevorzugt. Daher würden unter gewissen Bedingungen auch die Kassen diese Leistungen mitfinanzieren. Mit diesen rechtlich zugelassenen Behandlungsverfahren reicht die Verschreibung eines Doktors oder eines Heilpraktikers aus, um die Notwendigkeit der Behandlung zu belegen, entschied der BFH.

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