Patentansprüche: 1. Scheibe zur Befestigung von Mutter und Schraube für Brillengestelle, dadurch gekennzeichent, daß die Scheibe (1, 13) eine in Umfangrichtung verschlossene Federunterlegscheibe mit zentrischer öffnung (2, 14) ist. Scheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, daß die Federunterlegscheibe (1, 13) aus rostfreiem Stahl, federndem Stahl, Kupfer oder dergleichen besteht.
Scheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichent, daß die Federunterlegscheibe (1) aus einem Materialstück gedrechselt ist. Ergänzungsscheibe nach einem der Patentansprüche Nr. 1a3, dadurch gekennzeichent, daß die Federunterlegscheibe (1) eine Scheibenform mit einer Durchtrittsöffnung ( "4") für einen Schraubenbolzen (9) ist, und daß der Scheibenring aus einem dazu unter einem Spitzwinkel (a) schräg stehenden, radialen, nach aussen weisenden Ringteil (3) gebildet ist, der mit diesem integral ausgebildet ist.
Unterlegscheibe nach einem der Patentansprüche Nr. 4, dadurch gekennzeichent, dass der Umfangsrand (5) der Federunterlegscheibe (1), der auf dem Glas (6) und/oder dem Brillengestell (7) aufliegt, abgerundet oder abgeschrägt ist, um eine Materialbeschädigung auf dem Träger zu vermeiden. Scheibe nach Anspruch 4, dadurch charakterisiert, daß der Neigungswinkel (a) einen Betrag von etwa 10ä25° aufweist.
Mutter für die Feinmechanik, besonders für Brille, Zeitmesser und dergleichen dadurch charakterisiert, dass auf einer Seite der Mutter (1) ein im Wesentlichen radial verlaufender Spalt (5) vorhanden ist, der den Mutterkörper (3, 4) auf einer Seite komplett durchdringt, und dass der innere Querschnitt (6) der Mutter (1) etwas kleiner ist als derjenige des der Mutter zugewiesenen Bolzenbolzens (7).
Muttern für feinmechanische Applikationen, die in Kombination mit dem entsprechenden Bolzen als Drehdurchführung, z.B. in Brillenfassungen, häufig und wechselnden Torsionsbelastungen unterliegen, bewirken in der Regel eine Lockerung der Hülse zwischen Bolzen- und Nussschraube.
Kleinstmuttern, wie sie z.B. für Brillenfassungen benötigt werden, können nicht so weit wie gewünscht angezogen werden, da dies die Mutter zerstören würde. Ziel der Innovation ist es, eine Mutter so zu konstruieren, dass diese Benachteiligungen vermeidbar oder reduzierbar sind und der Schraubeneingriff zwischen Mutter und Schraube so gestaltet ist, dass die Lockerungsgefahr deutlich mindert wird.
Beim einseitigen, durchgehenden Aufschlitzen des Schneckenkörpers und durch Zusammendrücken des Schneckenkörpers im Schlitzbereich wird zwar eine engere Umschließung des Schneckenkörpers durch das Muttergewinde erzielt, aber beim Einschrauben des Schneckenkörpers durch die flexible Beschaffenheit des Werkstoffes, aus dem die Schneckenmutter gefertigt ist, wird der Schneckenkörper gedehnt, so dass ein Lösen des Schneckeneingriffs weitgehend verhindert wird.
Der Werkstoff des Mutternkörpers ist somit ein Werkstoff, der unter Spannung zusammengedrückt werden kann und nach dem Zusammendrücken seine Gestalt behält, der sich aber unter Einwirkung von Kraft durch Einschrauben des Schraubbolzens in die Mutter leicht wieder ausdehnen lässt, aber dennoch eine große Dimensionsstabilität aufweist, so dass der Anpressdruck, mit dem das Innere des Mutternkörpers auf die Aussenseite des Schraubbolzens wirkt und somit der Schraubvorgang selbst einen großen Stellenwert hat, entscheidend ist, um ein Lösen der Verschraubung weitestgehend zu verhindern und somit eine dichte Verschraubung zu erzielen.
Dargestellt ist: Eine Nuss 1 mit kreisförmiger Aussparung wird an einer Position des Mutternkörpers in den Abschnitten 3 - 4 durch einen Langloch oder eine Lücke 5 geschnitten. Die Nut hat bei einer Sechskantmutter mit einem 1,2 mm langen Innengewinde eine durchgängige Weite von z.B. 0,3 mm. Die Innenmaße der Öffnungen sind mit 6 gekennzeichnet.
Ein solcher Muttertyp wird bei der Eröffnung 5, wie in 2 gezeigt, so verformt, dass die den Spalt 5 bildende Sektion 3 und 4 komprimiert wird, so dass der Spalt 5 auf einen Betrag von z.B. 0,1 Millimeter verkleinert wird. Dadurch verringert sich der Mutternöffnungsdurchmesser leicht um 6'.
Die Schraube 7, die für Schraubengewinde 1 bestimmt ist, ist gegenüber dem Muttergewinde nach 2 übergroß, so dass beim Einschrauben der Mutter in Schraubengewinde 8 eine Ausdehnung der Bohrung 6' entsteht. Mutter für die Feinmechanik, besonders für Brille, Zeitmesser und dergleichen dadurch charakterisiert, dass auf einer Seite der Mutter (1) ein im Wesentlichen radial verlaufender Spalt (5) vorhanden ist, der den Mutterkörper (3, 4) auf einer Seite komplett durchdringt, und dass der innere Querschnitt (6) der Mutter (1) etwas kleiner ist als derjenige des der Mutter zugewiesenen Bolzenbolzens (7).
Mutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, daß der den Spalt (5) bildende Teil der Mutter (1) so weit zusammengedrückt ist, daß der innere Querschnitt (6) der Mutter etwas kleiner ist als der Querschnitt der zugeh. Mutter nach einem der Patentansprüche 1 - 3, dadurch charakterisiert, daß das Werkstoff des Mutternkörpers ein Werkstoff ist, der unter Spannung verdichtet werden kann, z.B. Edelstahl, Alu, Messing, Edelmetalle oder deren Werkstoffe.